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Urlaub mit den Mädels sollte es werden. Kroatien das Ziel, da waren wir drei uns einig. Also verabredeten wir uns, um gemeinsam ins Reisebüro zu stiefeln, damit der Urlaub im Juni endlich Niet- und Nagelfest gemacht werden konnte.

Was uns beim Reiseziel nicht so ganz bewusst war, die Tatsache, dass es mit den Flügen doch schnell etwas kostspielig wird und die Allgemeinheit lieber mit dem eigenen PKW anreist. Ok, sprengt das Budget und auch bei 7 Tagen Urlaub fehlte da die Erholungszeit bei zwei Tagen Anreise.

Die nette Dame im Reisebüro „Kleine Fluchten“ hier in Bielefeld, überzeugte uns sehr schnell von Sardinien, auch der Preis war in der Nebensaison durchaus akzeptabel. Wir waren alle drei sofort hin- und weg, als wir schnell noch die Google Bildersuche über Sardinien befragt haben: Ist ja wie in der Karibik! Alles klar, Appartement, Flug und Mietwagen gleich klargemacht. Hurra!

So bin ich dann letztendlich auf Sardinien gelandet, die zweitgrößte Insel im Mittelmeer, welche zu Italien gehört.

Schon vom Flieger aus war der Anblick phantastisch, kristallklares türkisblaues Wasser und weiße Strände.

Gehört ihr auch zu denjenigen, die sofort nach der Ankunft den Koffer abstellen und an den Strand möchten? Den Sand zwischen den Zehen spüren, Anlauf nehmen und gleich ins Meer springen wollen? Genau das haben wir nach der Ankunft im Apartment bei San Teodoro in der Nähe von Olbia auch getan.

Mit einer Küstenlänge von knapp 2.000 Kilometern und vielen malerischen kleinen Buchten zeichnen sich die Strände durch feinen, goldgelben bis weißen Sand, azurblaues Wasser, welches je nach Lichteinfall und Meerestiefe manchmal smaragdgrün, manchmal türkis schimmert. Teilweise erheben sich wilde Felsen aus dem Wasser.

 

 

 

In den sieben Tagen erkundeten wir entlang der Ostküste, jeden Tag einen anderen Strand.

  • Fido Beach
  • Spiaggia die Budoni
  • Spiaggia di Musculedda
  • Palau, Überfahrt La Maddalena
  • Cala Santa Maria
  • Spiaggia dei Cavalieri
  • Punta Marmorata

Ja, wir haben mitgenommen was geht in der eigentlich viel zu kurzen Zeit. Sogar die Touristenfahrt auf einem Ausflugsboot, welches die Strände auf den kleinen Inseln, die im Naturresort gelegen sind ansteuert, haben wir mitgemacht. Diese Aktionen ist allerdings schon etwas fragwürdig. Täglich werden mehrere hundert Touristen auf wahnsinnig schönen und menschenleeren Stränden losgelassen, die in Sekunden überfüllt sind. Für 15 Minuten sonnen, packen alle Touristen ihr Handtuch aus, planschen kurz im Meer und schon bittet das Horn des Bootes zur Weiterfahrt an den nächsten Strand.

 

Gennargentu National Park

Parco Nazionale del Golfo di Orosei e del Gennargentu

Einen Ausflug durch den National Park sollte unbedingt mitgenommen werden, wenn man auf der Insel ist. Allein die Fahrt der engen Serpentinen ist ein Erlebnis. Belohnt wird man mit einer einzigartigen Aussicht und sehr klarer frischer Luft. Unterwegs trifft man auf schlafende Schafe und Kühe mitten auf der Straße. Man durchfährt Tunnel, die einen an die alten James-Bond-Filme erinnern.

Der Nationalpark liegt im Osten Sardiniens im namensgebenden Gennargentugebirge und am Golf von Ortsei. Er ist etwa 74000 ha groß und bietet eine einzigartige mediterrane Flora und Fauna.

Eine der schönsten Teile ist der Supramonte di Orgosolo: dort liegt die Quelle von Su Gologone, die Schlucht Su Gorropu, die tiefste Italiens mit bis zu 450 Meter hohen Wänden, der Karsttrichter von Su Suercone mit seinem jahrhundertealten Baumbestand und die Grotten Su Bentu und Sa Oche, die etwa 15 Kilometer tief sind.

 

Klima

Auf Sardinien herrscht mediterranes Klima vor, wobei die Jahresdurchschnittstemperaturen bei 17 Grad liegen. Rund 300 Sonnentage pro Jahr.

Die meisten Niederschläge auf Sardinien fallen im Spätherbst, die Wintermonate sind eher trocken, worauf dann heftige Schauer im Frühling folgen. Allerdings kommt es in der kalten Jahreszeit in den Regionen rund um das Gennargentu-Gebirge oft zu Schneefällen. Selten schneit es dagegen in tieferen Lagen.

Die Wassertemperaturen schwanken zwischen etwa 14 Grad im Winter und 26 Grad in den Sommermonaten. Teilweise hat das Meer im November noch bis zu 20 Grad.

 


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